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Brief 2027: neue Formate, längere Laufzeiten und steigendes Porto

Aktuelles · 4. August 2026

Zum Jahreswechsel 2026/2027 kommt im Briefmarkt einiges zusammen: neue Formate, ein voraussichtlich höheres Porto und die bereits spürbaren längeren Laufzeiten aus dem neuen Postgesetz. Wer regelmäßig Post versendet, sollte sich rechtzeitig vorbereiten. Hier der Überblick.

Neue Briefformate ab Januar 2027

Die Deutsche Post stellt zum 1. Januar 2027 ihr nationales Briefportfolio um. Die bekannten Formate Standard, Kompakt, Groß und Maxi bleiben erhalten, die zulässigen Maße und Gewichte ändern sich aber: Der Großbrief fasst dann bis zu 1.000 g, der Maxibrief misst bis 381 × 305 mm, und das gesonderte Entgelt für Übermaß entfällt. Die passende neue Formatschablone kommt erst gegen Ende 2026 in den Handel. Für Unternehmen heißt das: rechtzeitig prüfen, ob die eingesetzten Kuverts und Sendungsformate weiterhin optimal sind.

Porto: Was bis Ende 2026 gilt, was 2027 kommt

Die aktuellen Preise, darunter 95 Cent für den Standardbrief, sind bis zum 31. Dezember 2026 festgeschrieben. Für 2027 steht die nächste Runde an: Das Prüfverfahren der Bundesnetzagentur läuft, und die Deutsche Post rechnet mit einer spürbaren Erhöhung. Auch bei der Dialogpost, dem Tarif für adressierte Werbesendungen, ist für 2027 eine weitere Anpassung angekündigt. Der wirksamste Hebel gegen steigendes Porto bleibt die Konsolidierung, also die Bündelung vieler Sendungen. Mehr dazu auf unserer Seite zum Frankierservice.

Längere Laufzeiten durch das neue Postgesetz

Seit dem neuen Postgesetz, in Kraft seit dem 1. Januar 2025, darf die Post länger für die Zustellung brauchen. In der Praxis kommt ein Standardbrief meist erst am übernächsten Werktag an. Für fristgebundene Post wie Rechnungen und Mahnungen ist das wichtig: Planen Sie mehr Vorlauf ein, oder lagern Sie den Rechnungsversand gleich ganz aus, damit nichts liegen bleibt.

Was Sie jetzt tun sollten

Drei Dinge lohnen sich schon jetzt: erstens die eigenen Sendungsformate und Kuverts auf die neuen 2027er-Maße prüfen; zweitens das Porto über Konsolidierung absichern, bevor die nächste Erhöhung greift; drittens für fristgebundene Post genügend Laufzeit einplanen. Wer den Briefausgang auslagert, muss sich um Formatumstellung und Portooptimierung ohnehin nicht selbst kümmern, das übernehmen wir.

Wie viel Sie durch professionellen, portooptimierten Versand sparen, zeigt Ihnen der Einspar-Rechner in einer Minute.

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